Normen und Richtlinien für die Technische Dokumentation
Normen und Richtlinien für die Technische Dokumentation erstellen das DIN, der VDE, der VDI und das Europäische Komitee für elektrotechnische Normung (CENELEC). Internationale Standards erstellt und liefert u.a. die ISO (Internationale Organisation für Normung). Standards nationaler Organisationen, wie die amerikanische ANSI, finden ebenso internationale Anerkennung. Weitere Standardisierungsgremien finden sich in der IEC, der IMO, der IATA und der ICAO, die ihre Arbeit teilweise direkt mit der ISO organisieren und koordinieren.
Leitfäden für das Gestalten von Technischer Dokumentation oder Benutzerinformation sind in Form verschiedener Normen und Richtlinien verfügbar, z. B. die EN 62079 oder die Richtlinie VDI 4500.
Die Terminologie der technischen Dokumentation ist z.B. in DIN 199 geregelt.

Übersetzung Technischer Dokumentation
Technische Dokumentation bedient sich einer in der jeweiligen Gemeinschaft der Nutzer üblichen Nomenklatur und eines hoch spezialisierten Sprachschatzes.

Damit Übersetzungen in mehrere Sprachen kostengünstig durchgeführt werden können, sollten technische Redakteure bereits während der Erstellung auf die Anforderungen des übersetzungsgerechten Schreibens achten.

Die wichtigsten Voraussetzungen für die Übersetzung sind neben den Strukturierungsmethoden u.a.:

· Verständlichkeit (siehe z. B. Hamburger Verständlichkeitskonzept)
· Eindeutigkeit
· Konsistente Terminologie
· Einhaltung von Stil-, Grammatik- und Syntaxregeln
· Interpunktionsregeln (besonders für die Weiterverarbeitung mit Translation-Memory-Systemen)